Archiv der Kategorie: Allgemein

Sachsen-Anhalts Aktionsplan zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt

Der vom Kabinett beschlossene ressortübergreifende Aktionsplan zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt ergänzt das UBSKM-Gesetz um konkretisierte Maßnahmen. Ziel ist es, bestehende Präventions- und Hilfsangebote zu stärken und besser bekannt zu machen. Zugleich sollen Schutzkonzepte in Einrichtungen ausgebaut und Fachkräfte sowie Ehrenamtliche für den Kinderschutz durch Qualifizierung gestärkt werden.

Die Servicestelle weist daraufhin, dass bestehende Präventions- und Schulungsangebote verstetigt und bedarfsgerecht ausgebaut werden sollten sowie eine angemessene und dauerhafte Finanzierung aller landesweit mit dem Thema befassten Fachstellen zu gewährleisten ist, um Beratungs- und Fortbildungsangebote verlässlich bereitzustellen. Weiterlesen

Mehr als Bienchen und Blümchen – Medienempfehlungen zur Prävention sexualisierter Gewalt für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung

Kinder und Jugendliche mit Behinderung haben ein deutlich erhöhtes Risiko für sexualisierte Gewalt. Das liegt nicht an ihrer Behinderung selbst, sondern an strukturellen Abhängigkeiten und Machtasymmetrien sowie Zugangsbarrieren zu Informationen und Hilfe. Sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen mit Behinderung findet häufig im Nahraum – in Familien, Einrichtungen und Pflegekontexten – statt, da sie durch die Abhängigkeit von Assistenz begünstigt wird. Auch Kinder und Jugendliche mit Behinderung haben das Recht, ihre eigene Sexualität aktiv auszuleben. (Inklusive) Schutzkonzepte sowie sexualpädagogische Konzepte in Einrichtungen, in denen die Kinder und Jugendlichen leben und lernen, schaffen Sensibilität im Umgang mit Grenzverletzungen und ermöglichen Schutz als auch Teilhabe.

Um pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte dabei zu unterstützen, stellt diese Handreichung geeignete Medien zur Prävention sexualisierter Gewalt zusammen. Alle Medien sind mit praxisrelevanten Informationen versehen und eröffnen vielfältige Möglichkeiten für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung.

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Fachtag Kinderschutz in Aktion „Gewaltprävention im Fokus“ am 10. September

Die Koordinationsstelle Kinderschutz des Jugendamtes Magdeburg veranstaltet in Kooperation mit der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz am 10.09.2026 in Magdeburg einen Fachtag zum Thema Gewaltprävention.

Die Veranstaltung bietet praxisnahe Workshops, aktuelle Fachinformationen und wertvolle Impulse für den pädagogischen Berufsalltag.

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Online-Fachtag „Jugendschutz in der Öffentlichkeit: Herausforderungen, Chancen und Verantwortlichkeiten“ am 29. September

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) veranstaltet in Kooperation mit den Landesstellen Jugendschutz – auch der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz – am 29. September einen Online-Fachtag zu „Jugendschutz in der Öffentlichkeit“. Weiterlesen

EU-Expertengremium empfiehlt Altersgrenze von 13 Jahren für Social-Media-Dienste

Nachdem die deutsche Expertenkommission umfassende Handlungsempfehlungen für einen zeitgemäßen Kinder- und Jugendmedienschutz vorgestellt hat, wurden nun auch die Empfehlungen der Expert*innen auf europäischer Ebene veröffentlicht.

In seinem Bericht empfiehlt das Gremium unter anderem, den Zugang zu sozialen Medien und anderen digitalen Diensten für Kinder unter 13 Jahren grundsätzlich nur unter elterlicher Aufsicht oder in pädagogischen Kontexten sowie zeitlich begrenzt zu ermöglichen. Weiterlesen

Kindesmissbrauch auch auf Reisen melden

Sexuelle Ausbeutung von Kindern ist in vielen Urlaubsländern keine Seltenheit. Denn reisende Sexualstraftäter nutzen die touristische Infrastruktur eines jeweiligen Landes, um Kinder zu missbrauchen. Das passiert nicht nur in Thailand, sondern auch in anderen Ländern.

Deshalb ist es wichtig zu melden, wenn verdächtige oder auffällige Situationen mit einem Kind beobachtet werden, z. B. auf einem Campingplatz, in einem Vergnügungsviertel, Bar oder Restaurant, im Hotel, am Strand oder am Swimmingpool – auch wenn die Situation nicht eindeutig ist. Eine Meldung an ECPAT Deutschland e.V. über das Meldeformular kann auch anonym erfolgen. Weiterlesen

Begrenzte Wirkung des Social-Media-Verbots in Australien

Australien führte Ende 2025 ein Mindestalter von 16 Jahren für die Nutzung bestimmter sozialer Netzwerke wie TikTok, Instagram und Snapchat ein. Eine Studie veröffentlicht erste Ergebnisse, wie sich die Regelungen auf das Nutzungsverhalten Jugendlicher auswirken.

Drei Monate nach Inkrafttreten der Altersgrenze zeigte sich kein signifikanter Rückgang der Social-Media-Nutzung bei Jugendlichen unter 16 Jahren. Mehr als 85 Prozent der befragten Jugendlichen nutzten die regulierten Plattformen weiterhin. Gleichzeitig berichteten viele Jugendliche von Umgehungsstrategien, etwa durch die Verwendung falscher Geburtsdaten, die Nutzung fremder Accounts oder den Zugriff über den Privatmodus von Browsern. Weiterlesen

Expertenkommission legt Handlungsempfehlungen für einen besseren Kinder- und Jugendmedienschutz vor

Die Expertenkommission hat umfassende Handlungsempfehlungen für einen zeitgemäßen Kinder- und Jugendmedienschutz vorgestellt. Im Mittelpunkt steht eine klare Trias aus Schutz, Befähigung und Teilhabe. Ziel ist es, die digitale Welt stärker an den Rechten, Bedürfnissen und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen auszurichten – und nicht umgekehrt. Weiterlesen

Austausch- und Vernetzungsforum zu aktuellen jugendschutzrelevanten Themen aus der Kinder- und Jugendhilfe am 19. August

Worum geht es?

In unseren Veranstaltungen haben wir die Erfahrungen gemacht, dass ein Austausch der Teilnehmenden untereinander zu speziellen Themen gewünscht ist. Aus diesem Grund wollen wir unser kostenloses Austausch- und Vernetzungsforum regelmäßig einmal im Monat fortsetzen.

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Zwischen Prompt und Pädagogik – Kindheit mit KI

Kaninchen, die im Garten Trampolin springen, sprechendes Obst, das medizinische Ratschläge gibt oder Influencer*innen, die in Realität gar nicht existieren – so können die Social-Media-Startseiten von Kindern und Jugendlichen aussehen. Mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) generierte Bilder und Videos verbreiten sich rasant über soziale Netzwerke und wirken täuschend echt. Zudem ist die Nutzung von KI-Chatbots wie ChatGPT für die meisten Heranwachsenden fester Bestandteil ihres alltäglichen Medienhandelns geworden.
Fachkräfte berichten nicht selten von Unsicherheiten im Umgang mit den neuen Herausforderungen, die durch aktuelle Entwicklungen im Bereich KI entstehen. Wie sehr kann ich mich auf ChatGPT, Gemini oder die Hinweise von animierten Obst verlassen? Wie kann ich erkennen, dass Kaninchen gar kein Trampolin springen, wenn es doch so täuschend echt aussieht? Und kann KI missbraucht werden?

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