Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz hat zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e. V. (BAJ) und anderen Landesstellen für Kinder- und Jugendschutz eine gemeinsame Stellungnahme zu den Handlungsempfehlungen der Expertenkommission »Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt« veröffentlicht. Weiterlesen
Archiv des Autors: Katja Bach
Cybercrime – The Dark of the Internet
Am 11.11.2026 veranstaltet der Landespräventionsrat Sachsen-Anhalt von 9.30 bis 15.30 Uhr in Magdeburg den 19. Landespräventionstag. Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz unterstützt mit einem Forum und diskutiert die negativen Seiten des Internets anhand verschiedener Formen digitaler sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Weiterlesen
Sachsen-Anhalts Aktionsplan zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt
Der vom Kabinett beschlossene ressortübergreifende Aktionsplan zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt ergänzt das UBSKM-Gesetz um konkretisierte Maßnahmen. Ziel ist es, bestehende Präventions- und Hilfsangebote zu stärken und besser bekannt zu machen. Zugleich sollen Schutzkonzepte in Einrichtungen ausgebaut und Fachkräfte sowie Ehrenamtliche für den Kinderschutz durch Qualifizierung gestärkt werden.
Die Servicestelle weist daraufhin, dass bestehende Präventions- und Schulungsangebote verstetigt und bedarfsgerecht ausgebaut werden sollten sowie eine angemessene und dauerhafte Finanzierung aller landesweit mit dem Thema befassten Fachstellen zu gewährleisten ist, um Beratungs- und Fortbildungsangebote verlässlich bereitzustellen. Weiterlesen
Mehr als Bienchen und Blümchen – Medienempfehlungen zur Prävention sexualisierter Gewalt für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung
Kinder und Jugendliche mit Behinderung haben ein deutlich erhöhtes Risiko für sexualisierte Gewalt. Das liegt nicht an ihrer Behinderung selbst, sondern an strukturellen Abhängigkeiten und Machtasymmetrien sowie Zugangsbarrieren zu Informationen und Hilfe. Sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen mit Behinderung findet häufig im Nahraum – in Familien, Einrichtungen und Pflegekontexten – statt, da sie durch die Abhängigkeit von Assistenz begünstigt wird. Auch Kinder und Jugendliche mit Behinderung haben das Recht, ihre eigene Sexualität aktiv auszuleben. (Inklusive) Schutzkonzepte sowie sexualpädagogische Konzepte in Einrichtungen, in denen die Kinder und Jugendlichen leben und lernen, schaffen Sensibilität im Umgang mit Grenzverletzungen und ermöglichen Schutz als auch Teilhabe.
Um pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte dabei zu unterstützen, stellt diese Handreichung geeignete Medien zur Prävention sexualisierter Gewalt zusammen. Alle Medien sind mit praxisrelevanten Informationen versehen und eröffnen vielfältige Möglichkeiten für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung.
Fachtag Kinderschutz in Aktion „Gewaltprävention im Fokus“ am 10. September
Die Koordinationsstelle Kinderschutz des Jugendamtes Magdeburg veranstaltet in Kooperation mit der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz am 10.09.2026 in Magdeburg einen Fachtag zum Thema Gewaltprävention.
Die Veranstaltung bietet praxisnahe Workshops, aktuelle Fachinformationen und wertvolle Impulse für den pädagogischen Berufsalltag.
Online-Fachtag „Jugendschutz in der Öffentlichkeit: Herausforderungen, Chancen und Verantwortlichkeiten“ am 29. September
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) veranstaltet in Kooperation mit den Landesstellen Jugendschutz – auch der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz – am 29. September einen Online-Fachtag zu „Jugendschutz in der Öffentlichkeit“. Weiterlesen
EU-Expertengremium empfiehlt Altersgrenze von 13 Jahren für Social-Media-Dienste
Nachdem die deutsche Expertenkommission umfassende Handlungsempfehlungen für einen zeitgemäßen Kinder- und Jugendmedienschutz vorgestellt hat, wurden nun auch die Empfehlungen der Expert*innen auf europäischer Ebene veröffentlicht.
In seinem Bericht empfiehlt das Gremium unter anderem, den Zugang zu sozialen Medien und anderen digitalen Diensten für Kinder unter 13 Jahren grundsätzlich nur unter elterlicher Aufsicht oder in pädagogischen Kontexten sowie zeitlich begrenzt zu ermöglichen. Weiterlesen
Kindesmissbrauch auch auf Reisen melden
Sexuelle Ausbeutung von Kindern ist in vielen Urlaubsländern keine Seltenheit. Denn reisende Sexualstraftäter nutzen die touristische Infrastruktur eines jeweiligen Landes, um Kinder zu missbrauchen. Das passiert nicht nur in Thailand, sondern auch in anderen Ländern.
Deshalb ist es wichtig zu melden, wenn verdächtige oder auffällige Situationen mit einem Kind beobachtet werden, z. B. auf einem Campingplatz, in einem Vergnügungsviertel, Bar oder Restaurant, im Hotel, am Strand oder am Swimmingpool – auch wenn die Situation nicht eindeutig ist. Eine Meldung an ECPAT Deutschland e.V. über das Meldeformular kann auch anonym erfolgen. Weiterlesen
Begrenzte Wirkung des Social-Media-Verbots in Australien
Australien führte Ende 2025 ein Mindestalter von 16 Jahren für die Nutzung bestimmter sozialer Netzwerke wie TikTok, Instagram und Snapchat ein. Eine Studie veröffentlicht erste Ergebnisse, wie sich die Regelungen auf das Nutzungsverhalten Jugendlicher auswirken.
Drei Monate nach Inkrafttreten der Altersgrenze zeigte sich kein signifikanter Rückgang der Social-Media-Nutzung bei Jugendlichen unter 16 Jahren. Mehr als 85 Prozent der befragten Jugendlichen nutzten die regulierten Plattformen weiterhin. Gleichzeitig berichteten viele Jugendliche von Umgehungsstrategien, etwa durch die Verwendung falscher Geburtsdaten, die Nutzung fremder Accounts oder den Zugriff über den Privatmodus von Browsern. Weiterlesen
Expertenkommission legt Handlungsempfehlungen für einen besseren Kinder- und Jugendmedienschutz vor
Die Expertenkommission hat umfassende Handlungsempfehlungen für einen zeitgemäßen Kinder- und Jugendmedienschutz vorgestellt. Im Mittelpunkt steht eine klare Trias aus Schutz, Befähigung und Teilhabe. Ziel ist es, die digitale Welt stärker an den Rechten, Bedürfnissen und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen auszurichten – und nicht umgekehrt. Weiterlesen
