Die Diskussion um ein mögliches Verbot von Social Media für unter 16-Jährige wird seit einiger Zeit intensiv geführt – meist von Erwachsenen. Doch wie erleben Jugendliche selbst soziale Medien? Welche Chancen sehen sie, welche Risiken beschäftigen sie? Genau diesen Fragen geht die qualitative Studie „Wenn man uns fragen würde …“ nach, die vom AWO Bundesverband beauftragt und vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. durchgeführt wurde.
Archiv des Autors: Katja Bach
Parlamentarisches Frühstück mit Bundestagsabgeordneten

Handybett als Hinweis auf Social Media Nutzung und Weinflasche für begleitetes Trinken
Am 28. Januar, fand unter der Schirmherrschaft von Ralph Edelhäußer (MdB, CDU/CSU) ein Parlamentarisches Frühstück der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ) statt, an dem Jugendschutzreferentin Dr. Katja Bach als Vorstandsmitglied aktiv beteiligt war. Zahlreiche Abgeordnete verschiedener Bundestagsfraktionen nahmen an der Veranstaltung teil.
In Vorbereitung auf die zu diskutierenden Themen unterstützten die Praktikantinnen und Freiwilligendienstleistenden der Servicestelle die Gestaltung der Tische im Restaurant des Bundestags im Jakob-Kaiser-Haus mit gesprächsanregenden Dekorationen (s. Bild). Weiterlesen
Austausch- und Vernetzungsforum zu aktuellen jugendschutzrelevanten Themen aus der Kinder- und Jugendhilfe am 18. Februar
Worum geht es?
In unseren Veranstaltungen haben wir die Erfahrungen gemacht, dass ein Austausch der Teilnehmenden untereinander zu speziellen Themen gewünscht ist. Aus diesem Grund wollen wir unser kostenloses Austausch- und Vernetzungsforum regelmäßig einmal im Monat fortsetzen.
Moderator*innenschulung für den Kinderschutzparcours am 19. Februar
Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am 19. Februar 2026 von 9.00 bis 15.30 Uhr in Magdeburg eine Moderator*innenschulung für den Kinderschutzparcours.
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Wie radikalisieren sich junge Menschen?
Radikalisierung wird oft mit Erwachsenen, mit langen Entwicklungsprozessen oder mit klar erkennbaren extremistischen Milieus verbunden. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg zeichnen jedoch ein anderes Bild: Sie zeigen, wie früh, wie schnell und wie unauffällig Jugendliche in gewaltverherrlichende extremistische Szenen abrutschen können – häufig mitten aus ihrem alltäglichen Umfeld heraus. Die Untersuchung macht deutlich, welche Warnsignale es gibt, welche Rolle digitale Räume spielen und warum Prävention nicht erst dann ansetzen darf, wenn strafrechtlich relevantes Verhalten sichtbar wird.
Cybergrooming, Sexting und Pornografie – Online-Fortbildung zu sexualisierter Gewalt in digitalen Medien am 17. Februar
Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am 17. Februar 2026 von 9.00 bis 15.00 Uhr eine Online-Fortbildung zu Sexualisierter Gewalt in digitalen Medien.
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Angebote der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz in 2026
Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz sendet all ihren Kooperationspartner*innen herzliche Neujahrsgrüße und freut sich sehr, auch weiterhin Fachkräfte, Erziehende und Heranwachsende mit Informationen und Bildungsveranstaltungen zu Themen des Kinder- und Jugendschutzes unterstützen zu können. Mit der Finanzierung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung plant die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz auch im Jahr 2026 thematisch vielfältige Fortbildungen für Fachkräfte der Jugendhilfe.
Fortbildung „Gruppen stärken – Extremismusprävention bei Kindern und Jugendlichen“ am 29. Januar 2026
Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet in Kooperation mit dem Fachzentrum Radikalisierungsprävention in Vollzug und Straffälligenhilfe Sachsen-Anhalt am Donnerstag, den 29. Januar 2026 von 9.00 bis 15.30 Uhr in Magdeburg (Gareisstraße 15) die Fortbildung „Gruppen stärken – Extremismusprävention bei Kindern und Jugendlichen“.
Online-Elternabend am 18. November zum Europäischen Aktionstag gegen sexualisierte Gewalt
Am 18. November, dem „Europäischen Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch“ bietet die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz zusammen mit der Polizei Sachsen-Anhalt eine Informationsveranstaltung für Eltern bzw. Erziehende und Interessierte zur Besitzverschaffung und Verbreitung von kinderpornografischem Material an. Der Online-Elternabend beendet die Aktionswoche gegen sexualisierte Gewalt zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen.
In der Veranstaltung sollen Eltern über aktuelle Gefahren in der Online-Welt aufgeklärt, zu möglichen Folgen des Medienhandelns ihrer Kinder sensibilisiert sowie Lösungsstrategien und Hilfsangebote aufgezeigt werden.
Der Online-Elternabend findet von 17:00 bis 18:00 Uhr als Live Stream auf dem YouTube Kanal der Polizei statt und ist kostenfrei. Hier finden Sie den Elternbrief mit QR-Code zur Veranstaltung.
Der Aktionstag wurde 2015 vom Europarat initiiert, um Menschen und Institutionen in Europa dazu aufzurufen, sich on- und offline gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern zu engagieren.
Sagen Sie Ihre Meinung!
Mit dem Digital Services Act (DSA) gelten seit dem 17. Februar 2024 europaweit einheitliche Regelungen für den Kinder- und Jugendmedienschutz in digitalen Diensten. Der DSA regelt beispielsweise, dass jede Online-Plattform Beschwerde-Möglichkeiten vorhalten und einen Transparenzbericht zum Umgang mit diesen vorlegen muss. Er enthält auch Vorgaben zum Umgang mit manipulativen Designelementen (sogenannte Dark Patterns) und fordert unter anderem jugendgerechte AGBs.
Trotz dieser bestehenden Regelungen werden immer wieder Lücken beim Verbraucherschutz im Internet festgestellt, weshalb ein neues EU-Gesetz für digitale Fairness entstehen soll.
Daran können Sie sich beteiligen. Weiterlesen
