Archiv der Kategorie: Allgemein

Angebote der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz in 2026

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz sendet all ihren Kooperationspartner*innen herzliche Neujahrsgrüße und freut sich sehr, auch weiterhin Fachkräfte, Erziehende und Heranwachsende mit Informationen und Bildungsveranstaltungen zu Themen des Kinder- und Jugendschutzes unterstützen zu können. Mit der Finanzierung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung plant die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz auch im Jahr 2026 thematisch vielfältige Fortbildungen für Fachkräfte der Jugendhilfe.

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Austausch- und Vernetzungsforum zu aktuellen jugendschutzrelevanten Themen aus der Kinder- und Jugendhilfe am 21. Januar

Worum geht es?

In unseren Veranstaltungen haben wir die Erfahrungen gemacht, dass ein Austausch der Teilnehmenden untereinander zu speziellen Themen gewünscht ist. Aus diesem Grund wollen wir unser kostenloses Austausch- und Vernetzungsforum regelmäßig einmal im Monat fortsetzen.

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Jugendliche zwischen Orientierungssuche und Radikalisierung

Radikalisierung unter Kindern und Jugendlichen ist oft schwer zu fassen.
Ein plötzlicher Rückzug, neue Freundschaften, aggressive Parolen oder kryptische Symbole im Chat – vieles davon ist nicht immer leicht einzuordnen. Gleichzeitig bewegen sich junge Menschen heute in digitalen Räumen, in denen extremistische Inhalte
nur einen Klick entfernt sind. Dort treffen sie auf Angebote, die einfache Antworten versprechen, Zugehörigkeit vermitteln –
und zugleich demokratische Werte infrage stellen. Für Fachkräfte entsteht daraus eine große Herausforderung:
Wie lassen sich frühe Anzeichen erkennen?
Wie begegnet man Jugendlichen, ohne sie zu stigmatisieren oder ihr Vertrauen zu verlieren?
Und wie kann man unterstützen, bevor sich destruktive Denkmuster verfestigen?

Die Handreichung möchte zu diesen Fragen eine Orientierung geben.

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Fortbildung „Gruppen stärken – Extremismusprävention bei Kindern und Jugendlichen“ am 29. Januar 2026

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet in Kooperation mit dem Fachzentrum Radikalisierungsprävention in Vollzug und Straffälligenhilfe Sachsen-Anhalt am Donnerstag, den 29. Januar 2026 von 9.00 bis 15.30 Uhr in Magdeburg (Gareisstraße 15) die Fortbildung „Gruppen stärken – Extremismusprävention bei Kindern und Jugendlichen“.

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Neuer Jugendmedienschutz-Staatsvertrag in Kraft

Am 1. Dezember 2025 ist der neue Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) in Kraft getreten. Als gemeinsame Grundlage der Bundesländer für die Regulierung elektronischer Medien wie Internet, Fernsehen und Radio soll er Kinder und Jugendliche künftig noch besser vor entwicklungsgefährdenden Inhalten schützen. Die Reform bringt mehrere zentrale Neuerungen mit sich.

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Squid Game: Kein Kinderspiel

Die dritte und finale Staffel von Squid Game ist seit Ende Juni auf Netflix zu sehen. Als die international erfolgreiche Netflix-Produktion vor vier Jahren zum ersten Mal auf den Bildschirmen flimmerte, wurden vermehrt gewalthaltige Nachahmungen der Serie unter Kindern und Jugendlichen beobachtet. Auch die Folgestaffel animierte Heranwachsende dazu, sich an den medialen Figuren zu orientieren. So gab es bereits einen Polizeieinsatz wegen Jugendlicher in Squid-Game-Kleidung, die in der Öffentlichkeit mit Waffen hantierten. Auch wenn sich die Waffen als Spielzeuge herausstellten, hatte die Aktion brisante Folgen: Gegen die Teenager wurde ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. In der südkoreanischen Serie werden Kinderspiele gespielt, die zu Teilen auch in Deutschland bekannt und unter Kindern beliebt sind. Die Serie selbst ist aber nicht für Heranwachsende geeignet, wie auch der Macher Hwang Dong-hyuk betont. Dennoch kommen auch Jüngere über verschiedene Kanäle wie Social Media oder ältere Geschwister mit den Medieninhalten in Kontakt, was Eltern und Fachkräfte aufgrund der gewalthaltigen Inhalte besorgt. Die Handreichung soll einen Einblick in die Serie geben und den pädagogisch sinnvollen Umgang mit Gewalt in Medien anregen.

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Austausch- und Vernetzungsforum zu aktuellen jugendschutzrelevanten Themen aus der Kinder- und Jugendhilfe am 17. Dezember

Worum geht es?

In unseren Veranstaltungen haben wir die Erfahrungen gemacht, dass ein Austausch der Teilnehmenden untereinander zu speziellen Themen gewünscht ist. Aus diesem Grund wollen wir unser kostenloses Austausch- und Vernetzungsforum regelmäßig einmal im Monat fortsetzen.

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„PinkTok“: Harmloser Name, gefährlicher Trend

Mit der Farbe Pink wird vieles assoziiert – Zuckerwatte, Prinzessinnenkleider, Barbie… Der Konsum von Drogen gehört aber mit Sicherheit nicht dazu. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb werden aktuell auf TikTok unter dem Hashtag „PinkTok“ vermehrt Videos verbreitet, in denen junge Menschen zu sehen sind, die offensichtlich unter dem Einfluss von Drogen stehen.

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Online-Elternabend am 18. November zum Europäischen Aktionstag gegen sexualisierte Gewalt

Am 18. November, dem „Europäischen Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch“ bietet die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz zusammen mit der Polizei Sachsen-Anhalt eine Informationsveranstaltung für Eltern bzw. Erziehende und Interessierte zur Besitzverschaffung und Verbreitung von kinderpornografischem Material an. Der Online-Elternabend beendet die Aktionswoche gegen sexualisierte Gewalt zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen.

In der Veranstaltung sollen Eltern über aktuelle Gefahren in der Online-Welt aufgeklärt, zu möglichen Folgen des Medienhandelns ihrer Kinder sensibilisiert sowie Lösungsstrategien und Hilfsangebote aufgezeigt werden.

Der Online-Elternabend findet von 17:00 bis 18:00 Uhr als Live Stream auf dem YouTube Kanal der Polizei statt und ist kostenfrei. Hier finden Sie den Elternbrief mit QR-Code zur Veranstaltung.

Der Aktionstag wurde 2015 vom Europarat initiiert, um Menschen und Institutionen in Europa dazu aufzurufen, sich on- und offline gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern zu engagieren.

Buchempfehlung – „Unfiltered. Social Media und unser Körperbild“ von Dr. Julia Tanck

Die Zahl der Jugendlichen mit Essstörungen steigt seit einigen Jahren deutlich an. BesondersUnfiltered. Social Media und unser Körperbild: Wie wir zu Körperakzeptanz und einer gesunden Selbstwahrnehmung finden : Tanck, Dr. Julia: Amazon.de: ... betroffen sind Mädchen zwischen zwölf und 17 Jahren: Bei ihnen haben die Diagnosen von Magersucht, Bulimie und Binge-Eating-Störung im Jahr 2023 im Vergleich zu 2019 um fast 50 Prozent zugenommen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Kaufmännischen Krankenkasse (https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/beautypolizei).
Auch pädagogische Fachkräfte berichten in Fortbildungen immer wieder davon, dass sie bei Kindern und Jugendlichen frühe Warnzeichen für ein gestörtes Essverhalten oder ein negatives Körperbild beobachten. Dabei stellt sich die Frage: Welche Rolle spielen soziale Medien bei dieser Entwicklung – und wie können Erwachsene junge Menschen unterstützen?
Antworten dazu finden sie unter anderem im Buch „Unfiltered. Social Media und unser Körperbild“ von Julia Tanck.

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